Geschichte der Polaroid Sofortbildkamera
Die Geschichte der Polaroid Sofortbildkamera beginnt in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhundert. 1937 gründete der Physiker Edwin Herbert Land die Firma Polaroid. Vier Jahre zuvor hatte sich dieser die sogenannten Polarisationsfolien patentieren lassen. Daher stammt auch der Name des Unternehmens. Lang gilt noch heute als einer der Pioniere in der Film- und Kameraentwicklung. 1948 Jahre brachte das Unternehmen die erste echte Sofortbildkamera auf den Markt. Diese funktionierte nach dem Trennbildfilm Prinzip. Bis 1963 gab es allerdings nur Schwarz-Weiß Filme.
Aufkommen des Integralfilms
Anfang der 70er Jahre gab es dann eine extrem wichtige Neuerung im Bereich der Sofortbildkameras. 1972 wurde nämlich eine Kamera vorgestellt, die einen sogenannten Integralfilm besaß. In den 70er und 80er Jahren wurden die Kameras immer leichter, handlicher und dadurch auch für den Endverbraucher immer interessanter.
Einstellung der Produktion und Nische für analoge Sofortbildkameras
Mit dem Aufkommen und der Verbreitung von Digitalkameras hatte es die Polaroid seit den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts zunehmend schwerer, sich am Markt durchzusetzen. Das führte 2008 dazu, dass die Produktion von Sofortbildkameras eingestellt wurde. Das letzte Werk wurde im holländischen Enschede geschlossen. Polaroid konzentriert sich seitdem auf die Entwicklung von digitalen Sofortbildkameras inklusive Drucker und konnte schon erste Erfolge verbuchen. Mittlerweile gibt es eine Art Nische für analoge Sofortbildkameras, so dass es mit Sicherheit auch weiterhin passende Produkte für das Fotografieren mit der Sofortbildkamera geben wird. Diese werden allerdings nicht mehr von der Firma Polaroid produziert. Darüber hinaus gab es 2008 erhebliche Unregelmäßigkeiten im Unternehmen Polaroid selbst. Aus diesem Grund wurde im gleichen Jahr noch ein Insolvenzverfahren eröffnet. Die Entwicklung neuer Produkte und Ideen soll aber weitergehen und der Firmenname erhalten bleiben.